11.01.2023
Digitale Bildungsformate sind weiter im Trend
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (bibb) veröffentlichte 2022 die Ergebnisse der im Vorjahr durchgeführten wbmonitor-Umfrage mit dem Titel „Digitale Weiterbildung in Zeiten der Coronapandemie“. Als Bildungsanbieter, der Kurse, Ausbildungen und Weiterbildungen ausschließlich in virtuellen Präsenzveranstaltungen vermittelt, wurden bei Biltion die Ergebnisse mit Spannung erwartet.
Das Institut hatte im Sommer 2021 rund 16.800 Anbieter beruflicher und/oder allgemeiner Weiterbildung eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen. Untersucht wurde die Ausgestaltung der Bildungslandschaft, speziell bei Weiterbildungsangeboten in digitalen Formaten samt der damit einhergehenden Herausforderungen. Die Angaben von 1.689 Einrichtungen konnten ausgewertet werden. So wollte das Bundesinstitut Veränderungen bei eingesetzten digitalen Formaten und Medien im Vergleich zu deren Nutzung vor Beginn der Pandemie feststellen.
Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben, wie empirisch nun bewiesen wurde, zu einer Öffnung privater und öffentlicher Bildungsträger auf dem Gebiet der digitalen Wissensvermittlung und Lehre geführt. Und dieser Trend hält an. Laut bibb stellten Onlineformate auch „in den Zeiträumen ohne Verbot von Präsenzveranstaltungen […] eine Alternative zur Anwesenheit vor Ort dar“.

Waren 2020 im Schnitt etwa ein Drittel aller Weiterbildungsveranstaltungen vollständig digital durchgeführt worden, erhöhte sich dieser Anteil bis Mitte 2021 weiter auf 55 Prozent. Das Bundesinstitut für Berufsbildung erklärt zudem, die Nutzung von Live-Onlinetrainings sei „von 33 % der Anbieter im Jahr 2019 auf 78 % im Jahr 2021“ gestiegen.

Deutlich gestiegen: der Einsatz von Live-Onlinetrainings und Lernplattformen gegenüber 2019.
Inzwischen dürfte sich dieser Anteil auf einem niedrigeren Niveau eingepegelt haben. Wie die Publikation weiter ausführt, können nicht allein die veränderten Arbeitsbedingungen nach den Lockdowns für die Rückkehr zu analogen Präsenzveranstaltungen verantwortlich sein: „Neben der Verfügbarkeit der notwendigen digitalen Infrastruktur entscheiden nicht zuletzt die Lehrenden bzw. deren Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien darüber, ob und in welchem Umfang und wie gewinnbringend digitale Medien und Formate in Lehr-/Lernprozessen eingesetzt werden.“
Biltion hat hier seine Hausaufgaben gemacht: Wir stellen nicht nur die notwendige technische Infrastruktur zur Verfügung, sondern arbeiten mit Dozentinnen und Dozenten, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
- routiniertes Arbeiten mit modernster Ausstattung wie interaktiven Lerntafeln, zugangssicherer Kommunikationssoftware
- professioneller Umgang mit digitalen Kommunikationsformaten und deren Funktionen
- didaktische Ausarbeitung, Aufbereitung und Präsentation der Kursinhalte für den virtuellen Unterricht mit Lernaufgaben, Gruppenarbeiten, Anwendungsübungen
Das heißt: Die während der Pandemie oftmals provisorisch angelegten, schnell aufgebauten digitalen Kursformate sind bei Biltion von Grund auf und in jeder Hinsicht professionell etabliert worden. Der virtuelle Präsenzunterricht bildet das Herzstück und gleichzeitig Alleinstellungsmerkmal der Kompetenz- und Wissensvermittlung bei Biltion. Im Vergleich zu Weiterbildungen bei Plattformen wie Udemy oder Coursera, wo eine Paketbuchung Zugang zu einem fertig geschnürten Set an Videos und Anleitungen gewährt, ohne im Kursverlauf auch nur einmal mit dem Kursleiter persönlich sprechen zu können, treffen unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in jeder Veranstaltung aufeinander und werden durch die anwesenden Dozenten in den Stoff eingearbeitet. Fragen, Anmerkungen, spontane Ergänzungen – alles inklusive und lernbeschleunigend im Einsatz in den Biltion Bildungsangeboten. Das ist unsere Benchmark und Ihre Garantie für motiviertes Lernen, sichtbare Fortschritte in der Qualifizierung und letztlich beste Abschlüsse für die Kursteilnehmer.
Fazit
Das Bundesinstitut für Berufsbildung belegt in den Aussagen der Umfragen die bereits vielzitierte Beschleunigung der Digitalisierungsprozesse in der Weiterbildung. Die vormalige Notwendigkeit, Bildung in virtuelle Räume zu verlegen, veranlasste Anbieter von Weiterbildungen dazu, etwa die Hälfte aller Veransaltungen im ersten Pandemiejahr 2020 in Gänze oder auch teilweise digital stattfinden zu lassen. Bis Mitte 2021 waren 72 Prozent der Veranstaltungen in virtueller Live-Präsenz angelegt. „Onlineweiterbildung wuchs so von einem vor Beginn der Pandemie eher randständigen Bereich zum übergangsweise dominanten Veranstaltungsformat.“
Unsere Dozenten haben die skizzierte Transformation ebenfalls durchlaufen. Aus Präsenzveranstaltungen in den Räumen in Leipzig entwickelten sich kurzfristig digitale, dann hybride Kursformate. Aus dieser Zeit, in welcher die Kursteilnehmer frei wählen konnten, ob sie sich digital zuschalten oder vor Ort in Leipzig anwesend sein möchten, war ein mehr als deutlicher Trend zu erkennen: virtueller Präsenzunterricht ist bei der Mehrheit aller Lernenden der bevorzugte Bildungskanal.
Bei Biltion sehen wir in dieser Bildungsform speziell für die berufsbegleitende Erwachsenenbildung das richtige Zugpferd. Time is money und digitales Lernen spart obendrein Übernachtungskosten und Verpflegungsaufwände sowie Ausfälle durch Anfahrtszeiten.
Ergebnisse der Umfrage
Gern verlinken wir die Ergebnisse der Umfrage. Sie gelangen zur Veröffentlichung und zum kostenfreiem Download der Ergebnisse im PDF-Format auf der Webpräsenz des Bundesinstitut für Berufsbildung.