12.04.2023

Lernen Makler lieber online oder in Präsenz?

Für Maklerinnen und Makler sowie Mehrfachvertreterinnen und -vertreter für Versicherungs- und Finanzanlagen sind fachliche Weiterbildungen jährliche Pflicht. Hierein fallen fachliche Fortbildungen, aber auch Verkaufstrainings und die Persönlichkeitsentwicklung. Die Zeitschrift Asscompact Trends 2023 hat 482 Vertreterinnen und Vertreter der Branche mit einem Durchschnittsalter von 56 Jahren zu ihren Vorlieben bei Bildungsangeboten befragt. Konkret ging es darum, ob Weiterbildungen in Präsenz bevorzugt werden oder heute lieber online gelernt wird.

Recht eindeutig waren die Antworten bei gesetzlich verankerten Fachschulungen: 76 Prozent bevorzugen hier den Online-Bildungskanal. Schulungen zu Vertriebs- und Beratungsansätzen nach IDD absolvieren 70 Prozent der Befragten und Produktschulungen etwa 67 Prozent lieber online als im analogen Get-together. Asscompact zeigt sich bei letzterem erstaunt, seien in der klassischen Bildungsarbeit doch begleitende Übungen durch die Trainer notwendig gewesen. Hier können wir als Bildungsanbieter mit virtuellem Präsenzunterricht sagen: Auch online lassen sich praktische Übungen in kleinen Gruppen durchführen. Die Technologie und Software moderner digitaler Kommunikationssysteme erlauben sowohl „Frontalunterricht“ als auch das „1:1“ oder zeitweiliges Arbeiten in kleinen Gruppen.

Direkter persönlicher Austausch vs. Zeitersparnis und mehr Flexibilität

Die Gründe pro und contra Präsenz-Weiterbildung sind auch bei den Maklern und Mehrfachvertretern der Umfrage dieselben wie in anderen Branchen. Man schätzt die Möglichkeit, persönlich und direkt mit anderen Teilnehmern sprechen zu können. In modernen Online-Veranstaltungen hängt das Maß an Möglichkeiten eines individuellen Austauschs von der festgelegten Etiquette im Kurs ab – bei der Biltion ist ein anregender Austausch während der Lerneinheiten explizit erwünscht. Denn so bleibt die Aufmerksamkeit hoch und die Lernqualität ist besser. Das bestätigt unsere Abschlussquote von über 90 Prozent. Online gibt es „Handzeichen“, die von Anwesenden gesetzt werden können. Der Referent oder die Referentin hat dann die Möglichkeit, den Ton freizuschalten und den Redebeitrag in die Trainingseinheit einzubinden.

Online punktet bei den Überfünfzigjährigen, weil die Teilnahme ortsunabhängig ist und der Zeitaufwand geringer ausfällt als bei Präsenzschulungen. Das sagten jeweils 83 Prozent. Auch kann man kurzfristig zwischen zwei Kundenterminen noch dazukommen (79 Prozent Zustimmung). Und kostengünstiger sind Online-Weiterbildungen laut 76 Prozent ebenfalls. Die Hälfte der Befragten schätzt das breite und vielfältige Themenspektrum, das sich heute in der Branche entfaltet hat (51 Prozent). Und nach der Online-Veranstaltung stehen Lehrmaterialien und Kursunterlagen meist schon direkt zum Download bereit – ebenfalls ein erlebter Vorteil.

Asscompact Umfrage Online Bildung

Bei der Biltion werden virtuelle Weiterbildungsangebote mit kurzen, aber auch ganztägigen Formaten entwickelt und die Inhalte praxisnah aufbereitet. Eine Grundregel lautet: genügend Pausen einbauen für Bewegung, frische Luft und mittags Zeit haben für etwas zu essen. Im Prinzip folgen die Einheiten den typischen Zeitschablonen der Erwachsenenbildung im 90 Minuten-Rhythmus. Gruppenarbeiten und gemeinschaftlich erarbeitetes Wissen an digitalen Tafeln bringen die gewünschte Aufmerksamkeit und Abwechslung hinein.

Weitere Informationen

Die Studie „Asscompact Trends I/2023“ mit dem Sonderthema „Präsenz oder Online? Bildungs- und Veranstaltungsbedarfe unabhängiger Vermittlerinnen und Vermittler“ kann kostenpflichtig bei der BBG Betriebsberatungs GmbH bestellt werden. Ein Anfrageformular finden Sie auch hier.

Informationen zur Lehrmethodik des virtuellen Präsenzunterrichtes finden Sie hier.

Titelseite Umfrage Asscompact Trends 2023